Die einen tragen ihr Herz auf der Zunge, die anderen verraten ihre spicy Geheimnisse nur hinter verschlossenen Schlafzimmertüren und einige hüllen sich ganz in Schweigen. Doch AMORELIE kennt (fast) alle Sexfakten: In diesem Jahr haben uns 6852 Personen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden und Belgien ihre intimsten Wünsche und Ängste verraten für unsere große Sexstudie. Von pikanten Beziehungsfakten bis zu vorgetäuschten Orgasmen: Im AMORELIE Sexreport legen wir offen, was die Herzen und Betten bewegt.
Du glaubst, Du weißt schon alles und kannst Fakt und Fi(c)ktion voneinander unterscheiden? Dann teste jetzt Dein Wissen und finde heraus, wie gut es um Deine (S)Expertise wirklich steht!
Für fast die Hälfte stehen Genuss und Spaß im Vordergrund – ohne dass es zum Höhepunkt kommen muss. 43 % der Männer geben sogar an, dass ihnen der Orgasmus ihres Gegenübers wichtiger ist als der eigene.
10%
3–5 min
32%
5–10 min
28%
10–15 min
14%
15–20 min
9%
Mehr als 20 min
8%
Ich komme (meistens) nicht zum Orgasmus
29 % der Frauen kommen am besten zum Orgasmus, wenn sie sich selbst befriedigen.
36%
klitorale Stimulation zusätzlich beim Sex
28%
durch reine Penetration, ohne „nachzuhelfen“
27%
durch Stimulation mit Hand, Zunge oder Sextoys
11%
nur sehr schwer / (fast) gar nicht
Auch die Aussage, dass Frauen ständig ihren Orgasmus vortäuschen, stimmt nicht! 35 % der Frauen sagen, dass sie noch nie einen Höhepunkt vorgespielt haben. Weitere 32 % geben an, dass sie nur selten so getan haben, als ob.
Der Intimbereich wird zwar am häufigsten als besonders erogene Zone genannt, dennoch gibt es viele andere beliebte Hotspots.
45%
Brustwarzen
36%
Lippen (bei Männern)
34%
Nacken (bei Frauen)
59%
Sanftes Streicheln
35%
Fester Druck / Massagen
28%
Leichtes Beißen
25%
Atem / Hauchen
19%
Leichte Schläge oder Klapse
13%
Kratzen
10%
Temperaturspiele (z. B. Eis oder Wärme)
18%
Ich weiß es nicht / kommt auf die Situation an
Bei Männer ist Doggy Style ganz klar am beliebtesten (45 %), bei den Frauen liegt die Missionarsstellung auf Platz 1 (38 %).
36%
Männer: Cowgirl
32%
Frauen: Doggy
34%
Männer: Missionar
24%
Frauen: Cowgirl
23%
Männer: Löffelchen
20%
Frauen: Löffelchen
22%
Männer: Reverse Cowgirl
11%
Frauen: im Sitzen
Das versteckt sich in deutschen Nachttischschubladen:
63%
besitzen mindestens ein Sextoy
45%
besitzen zwei oder mehr Sextoys
58%
besitzen mindestens ein Sextoy
41%
besitzen zwei oder mehr Sextoys
37%
Frauen: besitzen kein Sextoy
42%
Männer: besitzen kein Sextoy
Außerdem: 20 % der Männer fühlen sich beim Thema Sextoys für Männer häufig unwohl. 40% der Befragten finden, dass Männer die gleichen Möglichkeiten bei Sextoys haben sollten, wie Frauen.
2. Platz: Ich fühle mich gut beim Sex (40%)
2. Platz: Mein Babe fühlt sich gut beim Sex (40%)
3. Platz: Viel Verlangen und Leidenschaft (39%)
*AMORELIE Sexreport 2026, repräsentative Onlinebefragung in Deutschland, Österreich, der Schweiz (n=2108) in Zusammenarbeit mit Trend Research.
** Die befragten Personen identifizieren sich als weiblich und männlich.
Der Sexreport ist eine jährlich veröffentlichte Umfrage, die von AMORELIE durchgeführt wird. Die Umfrage zielt darauf ab, die Sexualität und Einstellungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu erforschen. Zum ersten Mal umfassen die Daten nun auch Frankreich, die Niederlanden und Belgien. Der Bericht enthält Erkenntnisse über die sexuellen Vorlieben und Praktiken der Befragten, die Nutzung von Sexspielzeug sowie ihre Einstellungen zu Themen wie bspw. Gender, Monogamie und sexueller Zufriedenheit.
Der erste Amorelie Sexreport wurde im Jahr 2016 veröffentlicht und seitdem jedes Jahr aktualisiert. Die Umfrage basiert auf einer repräsentativen Stichprobe von mehreren tausend Erwachsenen. Die Ergebnisse werden in Form von Infografiken und statistischen Analysen präsentiert, die es ermöglichen, die Ergebnisse leicht zu verstehen und zu interpretieren.
Eine der wichtige Erkenntnis des Amorelie Sexreports ist, dass wir im Allgemeinen offen für verschiedene sexuelle Praktiken und Orientierungen sind, aber dass es noch immer eine gewisse Tabuisierung von Themen wie Analsex oder BDSM gibt. Der Bericht zeigt auch, dass die Deutschen in Bezug auf ihre sexuelle Zufriedenheit und das Selbstbewusstsein in ihrem Sexualleben noch Raum für Verbesserungen haben.
Insgesamt sehen wir den Amorelie Sexreport als eine wertvolle Ressource für alle, die sich für die Sexualität und Einstellungen der Gesellschaft interessieren. Er bietet einen Einblick in die aktuellen Trends und Entwicklungen in diesem Bereich und soll helfen, das Verständnis und die Akzeptanz von Vielfalt in Bezug auf Sexualität zu fördern.